TGS Chef Tobias Guckel, Motorradtechnikmeister, Designer und Konstrukteur, mit Berufserfahrung im Motorrad- und KFZ-Bereich seit 1989.
TGS Motorcycles = Tobias Guckel Special Motorcycles
Tobias fährt seit Mitte der 80er Motorcross sowie zahlreiche Rennmaschinen, Harleys und TGS Custombikes.
Tobias hat sich auf den Aufbau von Custombikes spezialisiert. Außerdem werden in seiner Werkstatt Reparaturen und Umbauten
an Motorrädern jeder Art durchgeführt.

Tobias:
“Alles begann mit einem Fiat 500.
1979 zum Verschrotten auf dem Werksattgelände meines Opas abgestellt, erweckte dieser kleine Wagen mein ganzes Interesse. Ich war damals sechs, als ich die erste Probefahrt alleine machte.

Mit 12 Jahren kaufte ich mir dann eine “Zündapp KS 80” für damals 50 DM, die ich sofort in die heimische Werkstatt meines Opas fuhr. Dort befreite ich sie sofort von allem überflüssigem Kram und baute mir ein Heckteil und Seitendeckel aus Blech, ähnlich der Kawasaki Z 900. Mit Spraydosen und Papierschablonen machte ich mich an das Werk der “John Player Special” Lackierung.
Mitte der 80er Jahre kaufte ich mir eine Yamaha Motocross, mit der ich täglich mehrere Stunden wie ein besessener auf meiner selbstgemachten Motocross Strecke übte.
Nebenbei hatte ich etwa 25 Zündapp-Mopeds in meiner Sammlung, die alle bis auf´s extremste umgebaut und frisiert worden sind! Oft gab es deswegen Ärger mit der Polizei - und in unserer Gegend war ich wegen meiner Fahrweise bekannt wie ein bunter Hund. Ab 1991 waren bei mir Straßenrennmaschinen angesagt, diese wurden technisch sowie optisch optimiert. Ich hatte 10 Suzuki GSXR´s! Ich trainierte wie ein besessener, um professioneller Rennfahrer zu werden, gab dafür mein ganzes Geld aus und nahm etliche Unfälle in Kauf.



Nebenbei kam natürlich die Arbeit an Autos nicht zu kurz, ich beschäftigte mich u. a. mit Motortuning, Fahrwerkstuning sowie der Restauration an Old- und Youngtimern.

1993 endete meine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker in einer Fordwerkstatt, wo ich bereits viel Wissen, auch im Bereich Karosserie, sammeln konnte.


Anschließend arbeitete ich sieben Jahre in einer großen Motorradwerkstatt mit eigenem Rennteam. Dort arbeitete ich an Rennmaschinen, Choppern und Streetfightern.
An Suzuki, Kawasaki, Ducati, Aprilia, Cagiva und KTM.
Neben der Arbeit als Lackierer und Mechaniker gehörte das Überholen und Reparieren von Motoren und Getrieben, sowie Motorradumbauten, zu meinem Hauptaufgabengebiet.

Als ich dann 1995 auf dem Weg zum Training am Salzburgring war, hatte ich einen folgeschweren Motorradunfall, bei dem am Bike ein Totalschaden entstand. Mein Handgelenk war schwer verletzt, das Geld war knapp, so beschloß ich, meine Hoffnung an eine Rennfahrerkarriere aufzugeben.

1998 begann ich meine Selbständigkeit. Nach bestander Meisterprüfung eröffnete ich meine eigene Werkstatt, wo Autos getunt wurden, sowie Motorräder jeder Art repariert und umgebaut wurden.

Im Jahr 2000 baute ich das erste Custombike auf Kundenwunsch. Das Ergebnis und die Resonanz auf dieses Motorrad bescherte mir gleich mehre Kunden mit ähnlichen sowie neuen Projekten.
Im Laufe der Zeit entwickelte ich meinen ganz eigenen, nicht verkennbaren Style: Fast - Loud - Hard.
Lange bevor ich mit dem Bau eines Custombikes nach meinen Vorstellungen beginne, sammeln sich Ideen und Konzepte in meinem Kopf. Da Kundenaufträge Vorrang haben, können manchmal Jahre vergehen, bis ich meine Pläne in die Tat umsetze.


So war es auch z. B. bei der Seppster² Iceracer. Jahre zuvor wußte ich genau, wie bestimmte Komponenten aussehen und funktionieren sollten. 2008 wurde das Projekt - sehr erfolgreich - fertiggestellt.

Neben der Arbeit in meiner Motorradwerkstatt bin ich nach wie vor ein Fan von historischen Rennsportwagen.
Zu meiner Sammlung gehören ein NSU TT und ein Mini Cooper.“